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Nachgefragt: Armin Walch

Nachgefragt: Armin Walch

15 Fragen an Armin Walch

Armin Walch_c Isabelle Bacher_Armin_2_kompr Nachgefragt – Saison Tirol

© Isabelle Bacher

Drei schöne Orte auf der Welt (außerhalb Österreichs):
Ich habe in meinem Leben viele beeindruckende Orte gesehen. Die landschaftliche Vielfalt Skandinaviens, die kunsthistorischen Highlights der Toskana und die steinernen Zeitzeugen in Irland und Schottland haben einen besonderen Platz in meiner Erinnerung.

Letzter Urlaub (wo und wann):
Mein letzter Urlaub führte mich im Herbst 2025 nach Sardinien.

Die größten Tugenden im Tourismus sind:
Im Tourismus zählen für mich Nachhaltigkeit – vor allem sozial und ökonomisch – und die Bereitschaft, sich für Gäste und Einheimische gleichermaßen einzusetzen.

Die größten Sünden im Tourismus sind:
Tourismus verliert sich dort, wo Einzigartigkeit durch Beliebigkeit ersetzt wird, und wo Natur- und Kulturgüter nur als „Verbrauchsmaterial“ gesehen werden. Wer Nachhaltigkeit und Regionalität ignoriert, tut sich und dem Gast keinen Gefallen.

Die beste Idee im Tourismus der letzten fünf Jahre:
Bahnbrechend finde ich die konsequente Umsetzung barrierefreier Angebote im Tourismus. In Reutte konnten wir mit dem inklusiven Themenweg auf in der Festung Schlosskopf, den Schrägaufzügen Ehrenberg Liner und Top Liner sowie Europas erster rollstuhltauglicher Zipline, dem „DragonFly“, Meilensteine setzen.

Tourismus ist erfolgreich, wenn:
… er ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig gestaltet wird – und wenn sich Gäste ebenso willkommen fühlen wie die Einheimischen. Der Erfolg muss an Lebensqualität und Wertschöpfung gemessen werden, nicht an Übernachtungszahlen allein.

Geschichte und Kultur sind für den Tiroler Tourismus relevant, weil:
… sie unsere Identität und Authentizität formen. Geschichte erzählt von den Wurzeln einer Region – und genau das ist das Alleinstellungsmerkmal, das den Unterschied in der internationalen Vergleichbarkeit des Angebots macht.

Diese drei Kompetenzen/Eigenschaften braucht es, um ein Großprojekt wie die Sanierung der Burgenwelt Ehrenberg umzusetzen:
Vision, die Fähigkeit, Brücken zwischen Tradition und Moderne zu bauen, und Überzeugungskraft – denn ohne die Mitstreiter, Unterstützer und Multiplikatoren wäre vieles nicht möglich.

Das war die bisher größte Herausforderung auf dem Weg, die Burgenwelt Ehrenberg zu revitalisieren:
Das Projekt in den Köpfen der Menschen zu verankern, da am Anfang sehr viel Geld in die Sanierung der Ruinen („Stuanerhaufen“) fließen musste. Der Spagat zwischen Denkmalpflege, den wirtschaftlichen Realitäten und dem gesellschaftlichen Auftrag, Kultur für alle zugänglich und lebendig zu machen. Fördermittel zu gewinnen, Menschen zu überzeugen und in die Verantwortung zu nehmen – und dabei nie den Mut zu verlieren.

Auf diese Errungenschaft in meiner Zeit als Geschäftsführer der Burgenwelt Ehrenberg bin ich besonders stolz:
Dass aus einem ruinösen Festungsensemble ein lebendiges, kulturtouristisches Highlight geschaffen wurde, das einen echten Mehrwert für die Region bringt, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region schafft und besondere Momente für unsere Gäste ermöglicht – und dass dabei Inklusion, Innovation und Nachhaltigkeit jeden Tag gelebte Werte sind. Das Festungensemble Ehrenberg für die nächsten Generationen zu erhalten, ist dabei ein besonderer Auftrag.

Was mir neben meiner Arbeit besonders wichtig ist:
Familie und gute Freunde, das Eintauchen in andere Kulturen, die Natur – und ein gutes Gespräch, das inspiriert und Perspektiven weitet.

So entspanne ich mich in meiner Freizeit am besten:
Zu Hause, in der Natur - beim Wandern, Mountainbiken und Langlaufen - und in einer geselligen Runde mit Familie, Freunden und guten Bekannten.

Das motiviert mich an einem schlechten Tag:
Das Wissen, dass eine Projektidee nur umgesetzt werden kann, wenn man sich trotz des Gegenwindes nicht vom Projektziel abbringen lässt.

Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war:
Sei dankbar, dass es dir gut geht und denke auch an die Schwächeren.

Das wünsche ich mir für die Zukunft:
Das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen und als überzeugter Europäer ein Vorbild zu sein für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, ganz im Sinne eines Europas der Regionen.

Zur Person: 

 

Armin Walch gründete nach dem Architekturstudium sein eigenes Architekturbüro und war ab 1996 Initiator der Burgenwelt Ehrenberg, deren Geschäftsführer er seit 2001 ist. Sein Lebenslauf spannt Bögen von Kultur, Raumplanung und Tourismus zur regionalen Entwicklung. Walch setzt sich seit Jahrzehnten für die nachhaltige Entwicklung und Inklusion im Alpenraum ein und wurd dafür u.a. mit dem Tiroler Verdienstkreuz, dem Tirol Touristica Award und dem Tirolerin Award ausgezeichnet.


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Nachhaltigkeit, Interview, Tourismuspolitik, Tourismusgesinnung

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Nachgefragt: Wolfgang Kostenzer

Nachgefragt: Wolfgang Kostenzer

15 Fragen an Wolfgang Kostenzer

Kostenzer c Alpbachtal Tourismus Nachgefragt – Saison Tirol

© Alpbachtal Tourismus

Drei schöne Orte auf der Welt (außerhalb Österreichs):
Ein Tisch an einer Veranda in der Toskana, an dem man dann länger sitzt als geplant; ein Tempelgarten in Kyoto, in dem nichts passiert und genau das der Punkt ist; die raue Küste Galiziens, wo der kalte Atlantik die Dinge wieder ins Verhältnis setzt.

Letzter Urlaub (wo und wann):
Toskana im Frühjahr 2025 mit viel Bewegung am Rennrad, superguter Kulinarik und der ambitionierten Disziplin, beim Liegen unter dem Olivenbaum nichts zu müssen

Die größten Tugenden im Tourismus sind:
Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit, verschiedene Menschen wirklich willkommen zu heißen – als Gäste und als Suchende

Die größten Sünden im Tourismus sind:
Wachstum ohne Sinn, blinder Aktionismus und das Gefühl, man müsse ständig lauter sein als die eigene Landschaft.

Die beste Idee im Tourismus der letzten fünf Jahre war:
zu verstehen, dass Erlebnisse keine Produkte sind. Sie entstehen zwischen Menschen, nicht in Pitches und Präsentationen.

Tourismus ist erfolgreich, wenn:
unsere Gäste mit leuchtenden Augen abreisen, Einheimische ihren Stolz behalten und die Natur ihren Charme beibehält und keinen Schaden davonträgt.

Die größte Herausforderung für das Tourismusland Österreich ist:
sich selbst wieder zuzuhören und den Mut zu haben, klar zu sein.

Das hätte ich gerne gewusst, als ich im September 2025 den Job als Geschäftsführer von Alpbachtal Tourismus angetreten bin:
Dass Geduld ein strategisches Instrument ist. Und dass gute Gespräche immer wichtiger sind als schnelle Entscheidungen.

Das ist mir in meiner neuen Position bereits gelungen:
Ein mehr oder weniger gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, wohin wir als Alpbachtal Tourismus hinwollen -- und vor allem warum wir das wollen.

So fühlte es sich an, in die Fußstapfen meines Vorgängers Markus Kofler zu treten:
Wie Bergschuhe anzuziehen, die schon steile Wege gesehen haben. Man geht vorsichtig los und findet dann seinen eigenen Rhythmus.

Das motiviert mich an einem schlechten Tag:
Der Gedanke, dass Entwicklung selten bequem ist, aber fast immer sinnvoll. Unserem Alpbachtal-Team bei Erfolgen zuzusehen. Wenn ich Gäste mit guten Fragen und Ambition in der Region treffe.

Das gibt mir Energie für meine Arbeit:
Menschen, die für ihre Region brennen und der Moment, wenn aus deren Ideen Realität wird.

Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war:
„Wenn du es allen recht machen willst, wirst du niemandem gerecht.“

Was mir neben meiner Arbeit besonders wichtig ist:
Bewegung, frische Luft, Familie, Zeit, die nicht verplant ist und Menschen, bei denen man nicht funktionieren muss, sondern einfach da sein darf.

So entspanne ich mich in meiner Freizeit am besten:
Am Berg, an Kraftplätzen, in Momenten der Monotonie. Am liebsten gemeinsam mit meiner Familie und dort, wo Ruhe entsteht und alles wieder in Balance kommt.

Zur Person: 

 

Wolfgang Kostenzer ist seit September 2025 Geschäftsführer des TVB Alpbachtalt Tourismus. Nach einem Tourismus-Studium am MCI sammelte er Praxiserfahrungen im In- und Ausland und war unter anderem als Obmann-Stellvertreter im Netzwerk der „Best Alpine Wellness Hotels“ und Geschäftsführer der  „Cocoon Alpine Boutique Lodge“ am Achensee tätig.


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Nachgefragt: Reinhold Werth

Nachgefragt: Reinhold Werth

15 Fragen an Reinhold Werth

2025-Reinhold Werth mit Hintergrund_FC_ImstTourismus Nachgefragt – Saison Tirol

© Imst Tourismus

Drei schöne Orte auf der Welt (außerhalb Österreichs):

Pula, Scuol, Limone

Letzter Urlaub (wo und wann):

Kroatien Dez. 2025

Die größten Tugenden im Tourismus sind:

Gastfreundschaft, Humor, Ehrlichkeit

Die größten Sünden im Tourismus sind:

Verkaufte Seele, Familie nicht an erster Stelle, Geldgier

Die beste Idee im Tourismus der letzten fünf Jahre:

Skipisten für Nicht-Skifahrer

Tourismus ist erfolgreich, wenn:

...das Produkt den Vorstellungen der Gäste entspricht.

Die größte Herausforderung für das Tourismusland Österreich ist:

Kleinstrukturiert bleiben

Diese drei Kompetenzen sind am wichtigsten als Geschäftsführer eines Tourismusverbandes:

Soziale Kompetenz, Führungskompetenz, digitale Kompetenz

Auf diese Errungenschaft in meiner bisherigen Zeit als Geschäftsführer des TVB Imst bin ich besonders stolz:

Nutzung der Adressen Starkenberger Panoramaweg

Das war bisher die größte Herausforderung in meiner neuen Position:

Budgeterstellung

Das motiviert mich an einem schlechten Tag:

Mein Team

Das gibt mir Energie für meine Arbeit:

Mein Team

Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war:

Wenn du schnell sein willst, geh langsam.

Was mir neben meiner Arbeit besonders wichtig ist:

Bewegung in der Natur – egal wie

So entspanne ich mich in meiner Freizeit am besten:

Klettersteig, Cross-Fit, Radfahren, Wandern

Zur Person: 

 

Reinhold Werth ist seit 1. September Geschäftsführer von Imst Tourismus. Seine berufliche Laufbahn hat ihn vorher unter anderem schon zu den TVBs Ladis und Pfunds sowie mehreren Hotelbetrieben geführt.


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Nachgefragt: Katharina Bürgel

Nachgefragt: Katharina Bürgel

15 Fragen an Katharina Bürgel

Burgel c Rosi Gmachl-Mariacher Nachgefragt – Saison Tirol

© Rosi Gmachl-Mariacher

Drei schöne Orte auf der Welt (außerhalb Österreichs):

London begeistert mich durch seine kulturelle Vielfalt und Dynamik, Italien durch Lebensqualität, Kulinarik und Stil – und Budapest, das ich demnächst mit meiner Klasse besuchen werde, ist eine Stadt, die touristisch wie historisch enorm spannend ist und viel Lernpotenzial bietet.

Letzter Urlaub (wo und wann):

Ein kurzer Urlaub im letzten Jahr in Österreich – bewusst gewählt, weil ich die Qualität, die Verlässlichkeit und die Vielfalt im heimischen Tourismus sehr schätze.

Die größten Tugenden im Tourismus sind:

Qualitätsbewusstsein, Respekt gegenüber Menschen und Umwelt sowie ein ehrlicher Umgang mit Ressourcen.

Die größten Sünden im Tourismus sind:

Gedankenlosigkeit, kurzfristiges Denken, das Ausblenden sozialer und ökologischer Folgen – und insbesondere der respektlose Umgang mit Mitarbeitenden, die oft überlastet, schlecht entlohnt oder nicht ausreichend wertgeschätzt werden.

Die beste Idee im Tourismus der letzten fünf Jahre:

Die stärkere Fokussierung auf Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität – auch wenn deren Umsetzung weiterhin konsequent eingefordert werden muss.

Tourismus ist erfolgreich, wenn ...

... er mehr leistet als gute Auslastungszahlen. Er muss Gästen echte Qualität und Erholung bieten, den Menschen vor Ort faire Arbeitsbedingungen und Perspektiven ermöglichen und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Natur, Kultur und Infrastruktur umgehen. Nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo wirtschaftliche Interessen, soziale Verantwortung und langfristige Entwicklung in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Die größte Herausforderung für eine Tourismusschule ist:

Schülerinnen und Schüler für eine dynamische Branche zu qualifizieren und gleichzeitig Haltung, Verantwortungsbewusstsein und Freude am Beruf zu vermitteln.

Das hätte ich gerne gewusst, als ich den Job als Schulleiterin angenommen habe:

Wie viel Zeit Gespräche, Abstimmungen und Aufgaben in Anspruch nehmen, an die man vor Übernahme der Funktion kaum denkt – und wie sehr gute Führung davon lebt, aufmerksam wahrzunehmen, was zwischen den Zeilen gesagt wird.

Auf diese Errungenschaft in meiner bisherigen Zeit als Schulleiterin bin ich besonders stolz:

Auf die Weiterentwicklung der Schule als Ort, an dem fachliche Kompetenz, Persönlichkeitsbildung und Praxisnähe gleichermaßen wichtig sind.

So hat sich meine Perspektive auf die Schule als Schulleiterin verändert:

In meiner noch jungen Zeit als Schulleiterin hat sich mein Blick auf Schule stark erweitert – weg vom eigenen Unterricht hin zu Gesamtzusammenhängen, Entwicklung und Führung.

Das motiviert mich an einem schlechten Tag:

Die Arbeit mit jungen Menschen, der Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen – und oft auch ein gutes Gespräch, ein Lächeln oder die Unterstützung von Familie und Freunden.

Das gibt mir Energie für meine Arbeit:

Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, erfolgreiche Unterrichtsmomente und das Gefühl, gebraucht zu werden. 

Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war:

Gelassen zu bleiben und sich auf das zu konzentrieren, was man wirklich beeinflussen kann.

Was mir neben meiner Arbeit besonders wichtig ist:

Zeit für mein privates Umfeld, Ausgleich durch Sport und kleine Alltagsmomente – auch zuhause.

So entspanne ich mich in meiner Freizeit am besten:

Mit einer guten Serie oder einem guten Film, beim Sport – und natürlich in Gesellschaft meiner Lieben.

Zur Person: 

 

Katharina Bürgel ist seit 1. September 2025 Schulleiterin der Zillertaler Tourismusschulen und des BORG Zillertal. In ihren 21 Jahren an der Schule hat sie Mathematik und Angewandte Mathematik unterrichtet und war in den vergangenen 11 Jahren in der Administration tätig.


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Nachgefragt: Katrin Pühringer

Nachgefragt: Katrin Pühringer

15 Fragen an Katrin Pühringer

2026-02-05_15h00_59 Nachgefragt – Saison Tirol

© Sina Bodingbauer

Drei schöne Orte auf der Welt (außerhalb Österreichs):

Tisvildeleje in Dänemark (wegen der rauen Küste, der weiten Strände und der entspannten nordischen Gelassenheit), Capbreton in Frankreich (aufgrund seiner kraftvollen Atlantikküste, der entspannten Surfkultur und dem besonderen Mix aus Natur, Kulinarik und französischer Lässigkeit), Grado in Italien (meine zweite Heimat, für das besondere Licht der Adria, die vertrauten Gassen der Altstadt und dieses Gefühl von Ankommen, das nie verloren geht)


Letzter Urlaub (wo und wann):

Osterurlaub in Andalusien – mit Kind und Kegel


Die größten Tugenden im Tourismus sind:

mit Herz empfangen, mit Respekt bewahren, mit Leidenschaft begeistern.


Die größten Sünden im Tourismus sind:

wenn Quantität wichtiger wird als Qualität, Orte ihre Seele verlieren und Begegnungen zur bloßen Abwicklung werden.


Die beste Idee im Tourismus der letzten fünf Jahre:

Nachhaltigkeit als neue Form von Luxus


Tourismus ist erfolgreich, wenn:

wirtschaftlicher Nutzen, Lebensqualität und Naturschutz im Gleichgewicht stehen.


Die größte Herausforderungen für die Region Kaiserwinkl sind:

Lebensraum erhalten, Erlebnisraum gestalten und mit zukunftsfähigen Angeboten auch schneearme Winter attraktiv machen


So fühlt es sich an, in die Fußstapfen meines Vorgängers Thomas Schönwälder zu treten:

Ich habe großen Respekt vor dem Erreichten und bin topmotiviert, Bewährtes weiterzuführen und zugleich eigene Impulse und Akzente zu setzen.


Von diesen Kompetenzen meines vorherigen Jobs beim TVB Pillerseetal werde ich bei meiner neuen Position am meisten profitieren:

Vom strategischen Destinationsmanagement, der engen Zusammenarbeit mit regionalen Partner:innen und dem Verständnis für nachhaltige Angebotsentwicklung. Quasi: von dem Wissen, dass guter Tourismus immer im Dialog entsteht – mit Menschen, Regionen und Visionen.


Dieses konkrete Vorhaben möchte ich noch in meinem ersten Jahr als Geschäftsführerin angehen:

Wir starten in Kürze einen Beteiligungsprozess, der Menschen zusammenbringen und der Region eine klare, gemeinsam getragene Ausrichtung geben soll.


Das motiviert mich an einem schlechten Tag:

Gespräche mit engagierten Menschen und das Wissen, dass nachhaltige Entwicklung Zeit braucht.


Das gibt mir Energie für meine Arbeit:

Der sportliche Ausgleich und Zeit mit meiner Familie und Freunden – beides erdet, motiviert und schafft den nötigen Abstand.


Der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe, war:

eine Weisheit von meinem sehr geschätzten ehemaligen Kollegen aus Dänemark: Auch in herausfordernden Situationen Gelassenheit zu bewahren und Dinge mit Augenmaß anzugehen, denn „wir operieren nicht am offenen Herzen“.


Was mir neben meiner Arbeit besonders wichtig ist:
die Balance zwischen Engagement und dem, was das Leben wirklich trägt: Familie, Freunde und Zeit für mich.


So entspanne ich mich in meiner Freizeit am besten:
mit einem guten Buch, Yoga oder – um den Kopf wirklich freizubekommen – mit einem Sprung in den eiskalten Pillersee.

Zur Person: 

 

Katrin Pühringer ist seit 1.Jänner 2026 Geschäftsführerin des Tourismusverbands Kaiserwinkl und verfügt über langjährige Erfahrung im alpinen Tourismus- und Destinationsmanagement. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre sammelte sie internationale Expertise bei der Österreich Werbung. Weitere berufliche Stationen führten sie zum Tourismusverband Saalfelden Leogang, ins Hotel Forsthofgut und zuletzt zum Tourismusverband Pillerseetal.


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Nachhaltigkeit, Interview, Tourismuspolitik, Tourismusgesinnung

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