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09. Juli 2026

Bereit für morgen

Bereit für morgen

Der Sommer in den Bergen entwickelt sich zu einer immer wichtigeren Säule für den Tourismus.
© TVB Tannheimer Tal / Ehn Wolfgang

Was früher teilweise als Nebensaison galt, ist heute eine der wichtigsten Zukunftschancen im alpinen Tourismus: Der Bergsommer hat sich in Österreich zu einer strategischen Säule für Regionen, Betriebe und Seilbahnen entwickelt. Die aktuelle Sommerpotenzialstudie der Österreich Werbung bestätigt diesen Trend: Rund 41,2 Millionen Europäer:innen planen für den Sommer 2026 einen Berg-, Wander- oder Mountainbike-Urlaub. Österreich zählt dabei zu den gefragtesten Destinationen – 31 Prozent der Bergurlaub-Interessierten nennen Österreich als ihr Wunschziel.

Seit 25 Jahren begleitet und prägt die Qualitätsinitiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ diese Entwicklung aktiv mit. „Vor 25 Jahren galt der Bergsommer vielerorts als Nebensaison, heute ist er ein bewusst entwickeltes Standbein für Betriebe und Regionen“, sagt Kornel Grundner, Sprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Zum 25-jährigen Jubiläum richtet die Qualitätsinitiative den Blick nach vorne: Mit zehn Zukunftsthesen zeigt sie auf, welche Themen für erfolgreiche Seilbahnregionen von morgen entscheidend sind:

  1. Vom Sommerbetrieb zum Ganzjahres-Erlebnisberg:
    Bergbahnen entwickeln sich zu ganzjährigen Erlebnisräumen mit vielfältigen Angeboten, klaren Profilen und nachhaltigen Geschäftsmodellen. 
  2. Hybride Saisonen brauchen flexible Betriebsmodelle:
    Die Zukunft liegt in wetter- und nachfrageangepassten Betriebsmodellen, die mehr Flexibilität, Effizienz und Resilienz ermöglichen.
  3. Bergbahnen (er)öffnen eindrucksvolle Naturwelten:
    Bergbahnen machen Natur zugänglich, fördern Umweltbewusstsein und übernehmen Verantwortung für den Schutz des alpinen Lebensraums. 
  4. Berge als (völker-)verbindende Erlebnisplattform: 
    Barrierearme und zugängliche Angebote ermöglichen mehr Menschen Teilhabe und machen den Berg zu einem Ort der Begegnung.
  5. Herkunft & Kultur zum unverwechselbaren Erlebnis machen:
    Authentische Kultur, Natur und lokale Geschichten schaffen einzigartige, unverwechselbare Bergerlebnisse. 
  6. High-Tech organisiert, High-Touch begeistert:
    Digitale Lösungen steigern Komfort und Effizienz – das echte Erlebnis entsteht durch Natur, Begegnung und persönliche Gastfreundschaft. 
  7. Qualitätsangebote lenken Gäste und sichern Strukturen:
    Professionelle Angebote stärken Regionen, lenken Besucher:innenströme und sichern nachhaltige wirtschaftliche Kreisläufe. 
  8. Klima- und wetterfit ist zukunftsfit:
    Erlebnisberge müssen auf Klimaveränderungen reagieren und sichere, komfortable Angebote für unterschiedlichste Wetterlagen schaffen. 
  9. Gute Geister machen den Unterschied:
    Technik unterstützt den Betrieb – entscheidend für ein unvergessliches Erlebnis bleiben Gastgeber:innenqualität, Service und persönliche Begegnungen.  
  10. Gemeinsame Sache:
    Kooperation, gemeinsame Standards und starke Kommunikation machen Erlebnisberge zu einer zukunftsfähigen Plattform für den alpinen Raum. 
Text: Barbara Kluibenschädl

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