Was genau ist TOURISMUS.DENKEN?
TOURISMUS.DENKEN versteht sich als unabhängige Denkfabrik nach dem Vorbild von Institutionen wie Agenda Austria oder Avenir Suisse, der tourismuspolitische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen analysiert, reflektiert und mitgestaltet. Ziel ist es, evidenzbasierte Impulse für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft zu setzen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus langfristig zu sichern und die Attraktivität des Standorts zu stärken. Studien, Analysen und wissenschaftliche Erkenntnisse sollen so aufbereitet werden, dass daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Branche und den politischen Diskurs entstehen. Dabei legt TOURISMUS.DENKEN besonderen Wert darauf, seine Positionen unabhängig und frei von politischen Zwängen zu entwickeln.
Was genau macht der Thinktank?
Im Mittelpunkt steht die laufende Bewertung tourismusrelevanter Entwicklungen und Trends. Dazu zählen alle relevanten Zukunftsthemen. Der Thinktank möchte Inspiration, Innovation und strategische Impulse für unterschiedliche touristische Leistungsträger liefern und einen faktenbasierten Diskurs über die Zukunft des Tourismus fördern. Ein Beispiel: Bei einer ersten Veranstaltung des Thinktanks wurden neue Unterkunftsformen wie Serviced Apartments, Boarding Houses, Branded Residences, Mikroapartments, Townhouses oder Tiny Houses analysiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Konzepte zu welchen Gästesegmenten passen und wie sie strategisch positioniert werden können. Dazu haben Expertinnen und Experten aus Tourismus, Architektur und Immobilienwirtschaft neue Beherbergungskonzepte untersucht und erstmals systematisch unterschiedlichen Gästegruppen zugeordnet.
Im Vordergrund steht dabei nicht die Frage, wie neue Beherbergungsformen verhindert werden können – Stichwort Airbnb –, sondern vielmehr, welche Bedürfnisse und Beweggründe Gäste dazu veranlassen, solche neuen Unterkunftsformen zu wählen. Die Ergebnisse sind daher nicht nur für die Tourismuswirtschaft von Interesse, sondern liefern auch wichtige Erkenntnisse für die Politik sowie für die Raumordnung auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene.
Was ist für die kommenden Monate geplant?
Ein wesentlicher Schwerpunkt wird auf der Etablierung eines unabhängigen und faktenbasierten Diskurses über die Zukunft des Tourismus liegen. Darüber hinaus sollen neue Geschäftsmodelle, Technologien und innovative Denkansätze identifiziert und in die Diskussion eingebracht werden.