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31. Juli 2025

Halbzeit für den Sommer

Halbzeit für den Sommer

Zur Halbzeit ziehen Vertreter:innen aus Gastronomie, Hotellerie und der Seilbahnbranche Zwischenbilanz zum Sommer 2025. © Alpbachtal Tourismus / shootandstyle.com

Die Sommersaison 2025 ist bereits zur Hälfte vorbei – wir haben uns daher in der Branche umgehört, wie die Saison bisher verlaufen ist und wie die Aussichten für die kommenden Monate sind. Von Gastronomie über Hotellerie bis hin zur Seilbahn zeichnen sich dabei positive Tendenzen ab, wie erfolgreich der Sommer am Ende bilanziert wird, hängt aber vor allem von einem Faktor ab: dem Wetter.

– Michael Schöpf, Geschäftsführer Fisser Bergbahnen:

„Trotz des bislang – insbesondere im Juli – eher durchwachsenen Wetters sind wir mit der bisherigen Sommersaison zufrieden und liegen bis Ende Juli sowohl bei den Ersteintritten als auch bei den Fahrten über dem Vorjahresniveau. Die Lust auf Bergerlebnisse für Familien, Naturliebhaber:innen und Abenteuerlustige ist ungebrochen. Für die zweite Hälfte der Sommersaison sind wir ebenfalls optimistisch gestimmt. Die Frequenz am Berg ist in den Monaten September und Oktober jedoch deutlich stärker von der Wetterlage abhängig als in den Sommerferien, daher hoffen wir natürlich auf einen schönen August und anschließend einen goldenen Herbst.“

– Jakob Zittera, Gastgeber Zittera's Hoferwirt:

„Zur aktuellen Sommersaison ist so viel zu sagen, dass sie vom Wetter geprägt ist. Der Auftakt im Juni mit den heißen Temperaturen war sehr gut, vor allem auf unserer dazugehörigen Tschangelair Alm. Der verregnete Juli hat dann leider einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr erzielt und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Wir schauen aber hoffnungsvoll auf die Monate August und September, die sich bestimmt wieder am Wetter orientieren werden.“

– Martina Entner, Geschäftsführerin Hotel Entners am See:

„Obwohl der Sommerurlaub in einem großen Wettbewerbsumfeld stattfindet, sind die Monate Mai und vor allem der Juni heuer außerordentlich gut verlaufen, da es viele verlängerte Wochenenden zu begrüßen gab. Der Juli hätte natürlich besser sein können, das ist dem Regenwetter geschuldet. Auf die zweite Hälfte der diesjährigen Sommersaison blicke ich zuversichtlich, da das Wandern in den Alpen nach wie vor ein großes Thema ist. Außerdem ist und bleibt der August der stärkste Monat der Sommersaison, wie nicht zuletzt die Vorausbuchungen zeigen.“

 

Text: Michaela Ehammer