Unter welchem Titel laufen die diesjährigen Tiroler Tourismusgespräche und was steckt dahinter?
Die diesjährige Veranstaltungsreihe trägt den Titel: „Resilienz als Überlebensstrategie: Wie der Alpentourismus angesichts von Kostendruck, Fachkräftemangel und familiärer Verantwortung zukunftsfit bleibt.“ Wir befinden uns mehr denn je in einer Phase von Um- und Aufbruch. Gewohntes, Altbekanntes und Bewährtes stehen zur Diskussion. Diesem Leitthema nähern wir uns aus drei Perspektiven: Entlang der thematischen Leitplanken „Fachkräfte“, „Familienbetriebe“ sowie „Kosten & Investitionen“ stellen wir die Fragen: Was unternehmen wir, um unsere Anpassungsfähigkeit auszubauen, damit sie ihre Wirkkraft in einer unsicheren Umgebung entfalten kann? Und wie hilft Resilienz dabei, den Alpentourismus nachhaltig zu gestalten – für Familien, Betriebe und Mitarbeiter:innen ebenso wie für die Umwelt?
Was unterscheidet die Tourismusgespräche von anderen Plattformen dieser Art?
Die Tiroler Tourismusgespräche zeichnen sich durch ihre besondere Mischung aus Präsenz, Reflexion und praxisorientiertem Diskurs aus und bieten ein Programm, das zum Nachdenken, Mitdiskutieren und Mitnehmen einlädt. Die Mischung aus Vortragsformaten und interaktiven Gesprächsformaten wie „Walk-the-Talk“ erlaubt den Teilnehmenden, nicht nur zuzuhören, sondern aktiv mitzudenken – und dabei unterschiedliche Rollenträger:innen zusammenzubringen: Betreiber:innen, Berater:innen, Wissenschaft und Politik.
Welche Keynote-Speaker:innen werden zu welchen Themen erwartet?
Die diesjährige Veranstaltung wartet mit einem sehr gehaltvollen und vielseitigen Speaker Line-up auf. Mit dabei ist der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht, der einen gesellschaftlich-philosophischen Blick auf das Thema Resilienz wirft. Ebenfalls dabei ist Anita Zehrer vom MCI Innsbruck. Sie wird über Familienstrukturen im Tourismus sprechen und darüber, wann diese Stütze oder Belastung sein können. Und Helmut List von Kohl & Partner spricht über das Thema „Investieren oder verlieren? Zukunftsfähig bleiben im Spannungsfeld zwischen Marktdynamik, Investitionsdruck und Wirtschaftlichkeit“.