Der Winter ist zunehmend von wechselndenBedingungen geprägt, womit das (Winter-)Wandern als touristische Aktivität an Bedeutung gewinnt – und gleichzeitig neueChancen und Herausforderungen fürDestinationen bringt. Vor diesem Hintergrund veranstalteten dieTirol Werbung undÖsterreichs Wanderdörfer e.V. am 15. Jänner 2026 in der Region Wilder Kaiser einenImpulstag zum Thema „Wandern im Winter – mit & ohne Schnee“. Rund 30 Tourismusregionenaus Tirol, Vorarlberg, Salzburg, der Steiermark und Kärnten diskutierten, welcheRolle die AktivitätWandern künftig imGanzjahrestourismus spielen kann.
Dabei sei man sich lautIlona Klingler,Teamleitung Themen und Erlebnisse bei der Tirol Werbung,einig über dieWertschöpfungspotenziale entlang der gesamtenDienstleistungskette – von Bergbahnen, Guiding und Ausrüstung über Kulinarik,Unterkünfte und Wellness bis hin zu Inszenierungen undEvents – gewesen. Entscheidend sei „eine neue Erzählweise: Nicht nurSchnee und Sport stehen im Fokus, sondern der besondereReiz des Wanderns im Winter abseits klassischer Bilder.“ Zudem gelteWinterwandern als vergleichsweise niederschwelliges Angebot,das eine breite Zielgruppe anspreche, so Klingler. ZentraleVoraussetzungen seien dabei eine ganzjährige Kontrolle undInstandhaltung der Wege, klar geregelteZuständigkeiten sowie transparente Informationen für Gäste. Gerade inÜbergangszeiten brauche es außerdem angepasste Standards, etwa im Umgang mitVereisung.Der Grundsatz „Qualität vor Quantität“ sei maßgeblich für die Sicherheit undGästezufriedenheit.
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