30. Juli 2026
Tirols Touristiker:innen sind zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Sommers.
© e3MediaHouse / Max Draeger
Der Juli ist fast vorbei – und damit geht auch die erste Hälfte der heurigen Sommersaison zu Ende. Wir haben uns deshalb in der Tiroler Tourismusbranche umgehört, wie die Stimmungslage nach dem ersten Teil des Sommers ist und was für die kommenden Monate erwartet wird.
– Anton Bodner, Bergbahn Kitzbühel
„Wir sind mit der laufenden Sommersaison sehr zufrieden. In den Monaten Mai und Juni haben wir gemeinsam mit Kitzbühel Tourismus erstmals ein Gästekarten-Modell mit inkludierter gratis Berg- und Talfahrt initiiert. Dies hat sich sehr bewährt. Aber auch der Juli entwickelt sich im Vergleich zum Vorjahr überaus erfreulich. Wenn das Wetter mitspielt, glauben wir an eine sehr gute Sommersaison. In unserer Jahresplanung haben wir aber unsere größten Erwartungen in die Zeit September und Oktober, also in eine schöne Herbstsaison zum Wandern und Biken, gelegt.“
– Christian Wandl, Biohotel Leutascherhof
„Mit dem bisherigen Verlauf der Sommersaison sind wir insgesamt zufrieden. Mai und Juni waren für den Leutascherhof gute Monate, der Juli gestaltet sich hingegen etwas zäher. Auch der Ausblick auf August und September ist weiterhin positiv. Im Oktober sehen wir noch viel Potenzial, wobei die Buchungsentscheidung erfahrungsgemäß sehr kurzfristig passiert und stark vom Wetter abhängt. Insgesamt blicken wir daher verhalten positiv auf die zweite Saisonhälfte – gleichzeitig bleibt die Situation herausfordernd und verlangt weiterhin viel Flexibilität.“
– Gerhard Walter, Jamtalhütte
„Die bisherigen Zahlen auf der Jamtalhütte sind aktuell genau auf dem Niveau des Vorjahres. Zwei Punkte sind gegenüber dem Vorjahr auffällig: Es gibt weniger Buchungen von alpinen Veranstaltern und mehr Buchungen von privaten Gästen. Und die österreichischen Gäste haben stark zugelegt. Die Buchungen für die nächsten Wochen sind gut. Wobei man im hochalpinen Bereich immer mit wetterbedingten kurzfristigen Absagen rechnen muss – ein Problem, mit dem aktuell viele Alpenvereinshütten in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu kämpfen haben.“
– Gerti & Jan Brugger, Kesslerstadel Matrei
„Wir sind super zufrieden mit der Sommersaison. Mit unseren drei Ferienwohnungen und hauptsächlich Stammgästen erzielen wir die hundertprozentige Auslastung.“