Zum Hauptinhalt springen
22. Januar 2026

Wandern als Ganzjahresstrategie

Wandern als Ganzjahresstrategie

Rund 30 Tourismusregionen kamen Mitte Jänner in Scheffau am Wilden Kaiser zusammen, um sich über das Winterwandern auszutauschen.
© Tirol Werbung / Klingler

Der Winter ist zunehmend von wechselnden Bedingungen geprägt, womit das (Winter-)Wandern als touristische Aktivität an Bedeutung gewinnt – und gleichzeitig neue Chancen und Herausforderungen für Destinationen bringt. Vor diesem Hintergrund veranstalteten die Tirol Werbung und Österreichs Wanderdörfer e.V. am 15. Jänner 2026 in der Region Wilder Kaiser einen Impulstag zum Thema „Wandern im Winter – mit & ohne Schnee“. Rund 30 Tourismusregionen aus Tirol, Vorarlberg, Salzburg, der Steiermark und Kärnten diskutierten, welche Rolle die Aktivität Wandern künftig im Ganzjahrestourismus spielen kann.

Dabei sei man sich laut Ilona Klingler, Teamleitung Themen und Erlebnisse bei der Tirol Werbung, einig über die Wertschöpfungspotenziale entlang der gesamten Dienstleistungskette – von Bergbahnen, Guiding und Ausrüstung über Kulinarik, Unterkünfte und Wellness bis hin zu Inszenierungen und Events – gewesen. Entscheidend sei „eine neue Erzählweise: Nicht nur Schnee und Sport stehen im Fokus, sondern der besondere Reiz des Wanderns im Winter abseits klassischer Bilder.“ Zudem gelte Winterwandern als vergleichsweise niederschwelliges Angebot, das eine breite Zielgruppe anspreche, so Klingler. Zentrale Voraussetzungen seien dabei eine ganzjährige Kontrolle und Instandhaltung der Wege, klar geregelte Zuständigkeiten sowie transparente Informationen für Gäste. Gerade in Übergangszeiten brauche es außerdem angepasste Standards, etwa im Umgang mit Vereisung. Der Grundsatz „Qualität vor Quantität“ sei maßgeblich für die Sicherheit und Gästezufriedenheit.

Text: Alexandra Schallhart

THEMEN IN DIESEM ARTIKEL: